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Vielleicht gibt es ja die eine oder andere Person hier, die diese Seiten besucht und etwas über mich erfahren möchte. Manch einer möchte halt gerne wissen, mit wem er es zu tun hat. Also werde ich mich hier einmal kurz (oder auch etwas ausführlicher) vorstellen:
Ich entschied mich damals für den Zivildienst. Da ich etwas Sinnvolles tun wollte, bei dem ich auch noch etwas lernen konnte, wählte ich den Rettungsdienst. Aus finanziellen Gründen (bei den Eltern lebt es sich immer noch am günstigsten), leistete ich diesen Dienst in Gütersloh bei den Maltesern. Zunächst wurde ich dort, in Aachen, Lippstadt und Jülich zum Rettungssanitäter ausgebildet. Anschließend erfolgte mein Einsatz auf Kranken- und Rettungswagen, später auch in der Zentrale. Bis 2001 fuhr ich regelmäßig einige Schichten auf dem RTW im Jahr, sofern es mein Dienst bei der Bahn erlaubte. Dort konnte ich Menschen helfen und mein Wissen, das ich durch die Ausbildung und jährliche Fortbildungen von mindestens 30 Stunden erworben hatte, anwenden und vertiefen. Leider finde ich seit 2002 nicht mehr die Zeit, diesem “Hobby” nachzugehen. Zurück in Hamburg wechselte ich zum Hamburger Hbf. Dort bekam ich auch Ausbildung auf den Baureihen 110/140, 141 und 111, sowie LZB. Später folgten noch 614/624/634 und 628. Da mein besonderes Interesse der Ausbildung gilt, legte ich im Juni 2000 die Ausbildereignungsprüfung vor der Handelskammer Hamburg ab und war ab Dezember 2001 bei DB Regio Niedersachsen/Bremen als Ausbildungskoordinator in Hamburg tätig. Aufgrund von Streckenverlusten an eine Privatbahn im Dezember 2003 und dem damit verbundenen Personalüberhang, wurden keine neuen Ausbildungsgruppen mehr gebildet und ich wechselte Ende 2004 nach Bremen in die dortige, neu eingerichtete Leitstelle. Die Leitstelle ist ein Zusammenschluss aus Lokleitung, BSL-Betrieb und BSL-Technik. Das Aufgabenfeld umfasst, für die pünktliche Bereitstellung der Züge zu sorgen. Dieses beinhaltet die Zugbildung, Reinigung, Entsorgung, Werkstattzuführung, Besetzung der Züge mit Bordpersonal und andere Dinge mehr. Darüber hinaus ist bei Betriebsstörungen (z.B. Streckensperrungen) der Personaleinsatz zu regeln. Die Zuständigkeit der Leitstelle ist auf das nördliche Niedersachsen begrenzt. Im Süden bilden Osnabrück und Lüneburg die Grenze, im Norden Hamburg bzw. die Nordseeküste. Nach rund 4,5 Jahren Tätigkeit in der Leitstelle Bremen war es Zeit für einen Wechsel. Seit Juli 2009 arbeite ich als Schichtleiter Transportleitung bei der Hamburger S-Bahn GmbH. Insbesondere durch die enge Taktdichte war dieses eine neue Herausforderung für mich. Ganz grob gesagt, bin ich im Störungsfall dafür verantwortlich, den Betrieb zu regeln. Dazu gehört, Abweichende Wendungen festzulegen, den Personaleinsatz zu regeln und ggf. Ersatzverkehr mit Bussen oder Taxen zu organisieren. Darüber hinaus werden Triebfahrzeugführer durch die Mitarbeiter der Transportleitung bei technischen Störungen unterstützt und beraten. Als Schichtleiter ist man Fachvorgesetzter der Disponenten in der Transportleitung und fährt auch selbst regelmäßig eigene Schichten, um den Praxisbezug und die Befähigung zum Führen von Triebfahrzeugen zu behalten. So viel zunächst einmal zu meinem beruflichen Werdegang.
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