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Einmal Triebfahrzeugführer gelernt und damit schon das Ende der Karriereleiter erreicht? Gibt es keine anderen Perspektiven mehr, als bis zum Ruhestand nur noch Züge zu fahren und immer nur im Wechseldienst tätig zu sein? Es gibt sie. Früher oder später wird sich wohl jeder einmal fragen, ob das schon alles gewesen ist. Manche Lokführer wollen bis zum Ausscheiden aus dem aktiven Arbeitsleben nichts anderes machen. Doch manche Kollegen sehnen sich nach neuen Aufgaben, Perspektiven und Herausforderungen. Ich möchte hier einige Möglichkeiten nennen, wie man sich beruflich verändern kann. Die einfachste Möglichkeit ist wohl ein Wechsel in die Lokleitung und später einmal eventuell zum Lokdienst. Der Aufstieg zum Lokleiter wird sicherlich jedem bekannt sein. Falls nicht, mehr dazu hier. Der Vorteil: Die Einweisung in die Lokleitung erfolgt während der Arbeitszeit. Der Lokführer muss also weder Freizeit opfern, noch Geld für die Weiterbildung investieren. An immer mehr Orten werden Leitstellen eingerichtet. Diese Leitstellen sind ein Zusammenschluss aus Lokleitung, BSL-Betrieb und BSL-Technik. Als Leitstellendisponent im rollierenden Einsatz ergeben sich somit noch vielfältigere Qualifizierungsmöglichkeiten. Eine weitere Möglichkeit ist die Tätigkeit als Ausbilder. Heutzutage wird hierfür ein Zeugnis von der IHK über die erfolgreich abgelegte Ausbildereignungsprüfung verlangt. Diese Prüfung kann auch ohne Teilnahme an einem Lehrgang abgelegt werden. Zu empfehlen ist dieses aber nicht unbedingt. Lehrgänge werden unter anderem bei den Kammern, beim VDEF oder weiteren Bildungseinrichtungen angeboten. Die Kosten und die Dauer variieren. Die IHK bietet einen solchen Lehrgang z.B. Vollzeit in zwei Wochen an. Transportkontrolleur. Auf diesen Posten können sich erfahrene Triebfahrzeugführer bewerben. Meist werden Lokführer dafür genommen, die zuvor als Ausbilder tätig waren. Neben dem Ausbilder, der überwiegend für die praktische Ausbildung zuständig ist, kann man sich auch zum Trainer weiterbilden lassen. Trainer sind für die theoretische Ausbildung und den Fortbildungsunterricht zuständig. Die Bezahlung erfolgt nach E10. Auch hier bieten der VDEF und weitere Bildungsstätten Lehrgänge an. Erfahrene Lokführer können aber auch Gruppenleiter Triebfahrzeugführer werden. Mehr zu den Aufgaben erfahren sie hier. Aber es gibt noch ganz andere Aufstiegsfortbildungen. Genannt seien hier noch folgende: Die oben genannten Perspektiven stellen Beispiele dar. Sollte Ihrer Meinung nach eine wichtige bzw. interessante Weiterbildungsmöglichkeit fehlen, so schreiben Sie mir doch bitte eine Mail an webmaster@triebfahrzeugfuehrer.com. |